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Beschreibung der Fahrzeugabnahme

Zur Durchführung der Abnahmen steht eine Fahrzeughalle mit integriertem Pumpenprüfstand, sowie Mess- und Prüfgerät zur Verfügung. Am Prüfstand können geodätische Saughöhen von 3,0 m und 7,5 m über einen Brunnen erreicht werden. Eine Prüfgrundlage für Prüfhandlungen ist die DIN 14420 und weitere dort erwähnte Normen. Ein Volumenstrom bis 4000 l/min ist messbar.

Das Wasser wird in einem Kreislauf mit Beruhigungsbecken gefördert.

An die Halle schließt sich ein Büroraum an. Dieser steht dem Abnahmebeauftragten für die anfallenden Schreibarbeiten zur Verfügung.

Am Schlauchturm wurde eine Verwindungsprüfstrecke für allradgetriebene Fahrzeuge eingerichtet. Diese entspricht in ihren Abmessungen den Vorgaben der DIN 14502 T2.

Zur Bestimmung der Fahrzeuggewichte werden mobile Fahrzeugwaagen eingesetzt, die für Gewichte bis 10.000 kg geeignet sind. Das Fahrzeug wird achsweise gewogen. Sie werden auch von anderen Organisationen zu Gewichtskontrollen genutzt (z. B. BAG).

Für die Prüfung der Hubrettungsfahrzeuge steht ein Messwagen mit entsprechenden Prüfgeräten zur Verfügung. Bei den Rüstwagen erfolgt die Leistungsprüfung des Stromerzeugers über Widerstände, während die Zugvorrichtung an einem Festpunkt überprüft wird.

Die Mitarbeiter haben folgende Aufgaben wahrzunehmen:

  • Der Abnahmebeauftragte führt die Untersuchungen der Fahrzeuge durch, macht die Probefahrt und erstellt und unterschreibt das Prüfprotokoll.
  • Eine Feuerwehrfachkraft bereitet die Prüfungen vor, stellt Messgeräte bereit und unterstützt den Abnahmebeauftragten.
  • Eine Mitarbeiterin der Verwaltung vereinbart die Abnahmetermine mit den Feuerwehren (Kommunen), schreibt das Protokoll und versendet die Prüfergebnisse an die entsprechenden Stellen (Gemeinde, Kreisbrandmeister, Polizeidirektion).
Fahrzeugabnahme durch den Abnahmebeauftragten

Fahrzeugabnahme durch den Abnahmebeauftragten

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